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Inspiratie mit Ina Klugt Berghuis

In meinem letzten Blog habe ich über „Inspiration“ gesprochen. Dies ist jetzt die logische Fortsetzung.

Viel Inspiration kann man sich aus Kunst und Quilt Büchern holen. Und hierbei sind nicht nur Musterbücher, die man in Buchläden am häufigsten findet (und die ich auch sehr liebe), sehenswert, auch Kataloge von Quilt – und Kunstausstellungen lohnen einen Blick.

In Ste.-Marie-aux-Mines im letzten September gab es eine Auswahl der Wanderausstellung „Quilt National 2009“ – eine ganze Reihe wunderschöner und inspirierender Quilts von bekannten Künstlern, hauptsächlich amerikanische Quilter/ Textilkünstler. Ich habe jede Menge Fotos gemacht; ich finde es toll, wenn man Fotos machen darf. Später hatte ich die Gelegenheit den Katalog der Ausstellung zu kaufen; das war noch besser. Ein Buch kann man auf die Seite legen und immer wieder nehmen, die Bilder ansehen und nachlesen, wie die Projekte entstanden sind und vieles mehr. Wenn man nur selbst Fotos macht, erfährt man das alles jedoch nicht.

Falls Ihr das Buch in Eurem Quilt-Laden findet- schaut unbedingt hinein – vielleicht inspiriert es Euch auch? (Ich habe gleichzeitig auch das Buch „Quilt National 2011“ gekauft).
In der Ausgabe 2009 finde ich besonders erwähnenswert die Kommentare der Juroren, die von Sue Benner und Katie Pasquini Masopust bereitgestellt wurden. Beide hatten im letzten September eine wundervolle Ausstellung in Frankreich. Ich bin mir sicher, dass Ihr darüber in früheren SEWN-Blogs bereits etwas gelesen habt.

Viele traditionelle Quilts werden mit einem Patchwork Top gemacht. Auch Europa hat eine lange Geschichte der Quilts. Die Textil-Historikerin An Moonen schrieb zwei wundervolle Bücher darüber; ihr letztes Buch „Geschiedenis van de Nederlands Quilt“ ist ein großartiges Buch und eine tolle Informationsquelle. Weitere Informationen findet Ihr auf ihrer Website.

Bücher, Bücher, Bücher ……., das von mir favorisierte Quilt-Geschäft hat dankens-werterweise meistens die neuesten Bücher.
Bücher, Bücher, Bücher……, sie sind neben Patchwork und Quilten mit meiner Lieblingsnähmaschine meine größte Passion – und dennoch kopiere ich niemals etwas.

Zur Zeit fertige ich einen „grünen“ Quilt. Grüner Quilt weil die Hauptfarbe grün ist, grün auch wegen der Quelle der Inspiration, der wundervollen elsässischen Natur. Grün aber auch da es aus Teilen einer älteren Arbeit hergestellt wird. Ich verwendete spezielle Batiks und handgefärbte Stoffe. Der grüne Stoff und die Füllung sind neu. Die Rückseite wartete schon in meinem Schrank auf ihre Verwendung.

Lasst uns jetzt über die Rückseite sprechen: Mir ist wichtig zu betonen, dass ein schöner Quilt auch eine hübsche und passende Rückseite haben sollte. Wenn möglich in einer passenden Farbe; aber am Wichtigsten ist eine gute Qualität. Häufig hat ein wundervolles Top aus sehr schönen und oftmals teuren Stoffen eine Rückseite aus einem alten Tuch; möglicherweise ist das eine typische niederländische Gewohnheit! Wenn Ihr die Rückseite nicht zu „teuer“ machen wollt, könnt Ihr Stoffreste der Vorderseite benutzen und sie mit einem „hässlichen“ Stoff aus Eurem Fundus mischen. Wichtig ist die gute Qualität.

Ich habe auch schon mal gehört, dass viele Quilter zum „ausprobieren“ oder bei Workshops die nicht so schönen Stoffe verwenden und ihre besten Stoffe für später aufheben. Wenn sie dann „den“ Quilt/Technik/Design oder….. das „Erbstück“ machen wollen! 

Welches Gesprächsthema haben wir das nächste Mal? Ich weiß es wirklich noch nicht aber ich werde fortan darüber nachdenken.
Bis in ein paar Wochen!
 

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